TALENTS BY WELLENDORFF

„Eine wunderbare Mischung“

Christoph Wellendorff über junge Talente und außergewöhnliche Kreationen

Wenn es um Nachwuchsförderung in der Schmuckbranche geht, fällt einem spontan ein Name ein: Wellendorff. Vor der Großen Fashionshow am Abend des Eröffnungstages von THE SHOW stellt Christoph Wellendorff die von seiner Manufaktur geförderten „THE SHOW Talents by Wellendorff“ dem Messepublikum vor.

Wie schwierig war es denn, sich aus allen Bewerbern für einzelne Talente zu entscheiden?

Christoph Wellendorff: Wir haben aus einer Shortlist des Verlages mit 25 Bewerbern die fünf unserer Meinung nach besten TALENTS ausgewählt. In der hochkarätig besetzten Jury waren wir nicht von Anfang an bei allem einig, aber es ging in die gleiche Richtung. Es wurde viel gelacht, aber auch hart um einzelne Talente gefightet. Herausgekommen ist diese wunderbare Mischung mit Talenten aus China, der Bretagne, der Schweiz und Österreich.

Man merkt, dass Ihnen diese Talentförderung Spaß bereitet. Was ist das Besondere an den fünf ausgewählten Designern?

Die Designsprache dieser fünf Talente ist echt faszinierend, weil jeder seine eigene Geschichte erzählt. Wir haben mit Jiayi Zhang zum Beispiel eine Chinesin, die die Handwerkkunst ihres Heimatlandes mit Eindrücken verbindet, die sie in Europa und ihrer jetzigen Heimatstadt Wien gemacht hat. Der Schmuck ist einmalig, bunt und strahlt eine ungemeine Leichtigkeit aus. Absolut sehenswert sind auch die Stücke der Wienerin Marie Boltenstern. Als Architektin hat sie einen ganz neuen Ansatz und arbeitet mit 3D-Druck. Das Ergebnis sind Schmuckstücke, die ich so noch nicht gesehen habe. Auch Alix Dumas aus der Bretagne und Leni Adam aus der Schweiz sind unverkennbar, aber das grandiose Talent all dieser Designer sollte man sich unbedingt mit eigenen Augen ansehen. Wir haben eine ganze Palette an unterschiedlichen Ideen und es ist faszinierend für mich, was junge Talente alles kreieren. Das bereitet mir sehr viel Freude.

Diese fünf TALENTS hat die Jury ausgewählt:

Leni Adam, Schweiz

Leni Adam aus Olten hat Jura studiert, um ihrem Sinn für Gerechtigkeit zu folgen; dabei wurde ihr die Leidenschaft für Schmuck eigentlich in die Wiege gelegt. Ihr Schmuck ist deshalb entschieden nachhaltig: Sie verwendet ausschließlich Edelsteine aus der Schweiz und recyceltes Gold – so entsteht Schmuck mit Geschichte und Verantwortung.

www.leniadam.ch

Marie Boltenstern, Österreich

Für die studierte Architektin und Technologin Marie Boltenstern aus Wien ist Schmuck Architektur in ihrer kleinsten Form. Ihre Designs entstehen per mathematischem Algorithmus, ihre Stücke per 3D-Druck. Ihre Vision: Es Kunden und Partnern bald zu ermöglichen, Schmuckstücke ganz einfach zu personalisieren und zu fertigen.

www.boltenstern.com

Alix Dumas, Frankreich

Alix Dumas hat schon vieles gesehen und vieles gemacht. Sie sagt, dass Schmuck all ihre Leidenschaften vereint: Die Liebe zum Handwerk, das Streben nach Schönheit, der künstlerische Ausdruck. Sie liebt das Spiel mit Farben und Transparenzen und fertigt Stücke, die im besten Sinne als Haute Joaillerie gelten können.

www.instagram.com/madjoaillerie

Julian Pelliccia, Frankreich

Julian Pelliccia verbindet in seinen Stücken seine Begeisterung für Haute Joaillerie, Edelsteine und Design mit seiner Leidenschaft für die japanische Kultur, ihre Spiritualität und die Kampfkünste, die er seit vielen Jahren praktiziert. Das Ergebnis: eine ganz eigenständige, sehr spannende Schmucksprache.

www.julianpelliccia-createurjoaillier.fr

Jiayi Zhang, China

Jiayi Zhang ist in Zentralchina aufgewachsen, lebt aber seit zehn Jahren in Wien, wo sie ihre Ausbildung zur Schmuckdesignerin absolviert hat. In ihren Stücken verwendet sie anstelle von Edelsteinen eine jahrhundertealte chinesische Handwerkskunst – die doppelseitige Stickerei. So entsteht Einzigartiges aus Stahl, Silber, Gold und Seide.

www.shoushi.design
YouTube

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Stand: M1

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